„Wir sind jetzt hier – Geschichten über das Ankommen in Deutschland“, so hieß der Film, zu dem eine Kooperation aus Friedrich-Ebert-Stiftung, SPD Remseck, BASSMA, Ökumenisches Forum Remseck und AK Asyl Remseck ins Haus der Bürger in Remseck eingeladen hatte.

Wir dürfen auf eine sehr gut besuchte Veranstaltung zurückblicken, bei der wir uns auch über die Teilnahme von Remsecks Oberbürgermeister Dirk Schönberger, der Stabstelle Integration Remseck und einigen Vertreterinnen und Vertretern des Remsecker Gemeinderats freuten.

Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker*innen: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Sie wurden zur Projektionsfläche ebenso für ernsthafte Sorgen wie für plumpen Rassismus. Zugleich wurde viel häufiger über sie gesprochen als mit ihnen –da setzt der Film „Wir sind jetzt hier“ an. Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe. Ihre Geschichten lassen die Zuschauer*innen teilhaben an den emotionalen Turbulenzen, die eine Flucht fast immer nach sich zieht und sie erzählen viel darüber, was es auch in den nächsten Jahren noch braucht, damit Integration gelingt.
Der AK Asyl Remseck lädt Sie in Zusammenarbeit mit der SPD Remseck, dem Ökumenischen Forum Remseck, der Gruppe BASSMA und der Friedrich Ebert-Stiftung herzlich ein, gemeinsam den Film anzuschauen und im Anschluss mit unseren Gästen zu diskutieren, die neben dem Filmmacher Niklas von Wurmb-Seibel in Remseck tätig und/oder wohnhaft sind. Die Eindrücke des Films werden dabei mit den eigenen Erlebnissen mit und von Geflüchteten und anderen internationalen Neuankömmlingen verbunden. Ankommen bedeutet Dazugehören, Teilhaben und Mitgestalten – das ist ein Prozess, der vor Ort gestaltet wird. Wie das in Remseck gelingen kann, steht im Mittelpunkt unserer Debatte.
Die Veranstaltung findet am 27.06.2022 im Haus der Bürger – Remseck Aldingen – Neckarstraße 56 statt. Alle weiteren Informationen können aus dem nachfolgenden Flyer entnommen werden. Wir würden uns über Ihr Kommen sehr freuen! Flyer (PDF)

Hilfe für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Wir vernetzen uns in der gemeinsamen Hilfe für Menschen, die nach Remseck kommen. Jede Initiative ist willkommen. Seitens
der Stadt Remseck sind hier viele Informationen zusammengefasst: https://www.stadt-remseck.de/ukraine
Im Bedarfsfall können Sie auch uns ansprechen.

 

Neben den erwähnten Informationen seitens der Stadt Remseck gibt es nachfolgend einige weitere unterschiedliche Links mit ganz unterschiedlichen Informationen bzw. Angeboten zur Ukraine, die größtenteils von der Ökumenische Fachstelle Asyl - Kreisdiakonieverband Ludwigsburg kommen:

 

Informationen zur Ukraine vom Diakonischen Werk Württemberg

Willkommensbuch für Kinder / A-Z Wissen: Nein zum Krieg

Bildwörterbuch Deutsch-Ukrainisch für einen Erstkontakt ohne gemeinsamer Sprache

Ein Text zum Thema Ungleichbehandlung von Geflüchtete

Die Tragödie des Krieges in der Ukraine hat zusätzlich zu allem Leid auch eine große Flüchtlingswelle ausgelöst. Die mit nichts zu rechtfertigende russische Aggression stürzt Menschen in existentielle Nöte bis hin zum Zwang, ihre Heimat gegen den eigenen Willen oder zum Schutz des nackten Lebens verlassen zu müssen.
Remseck ist als Stadt im Südwesten Deutschlands weiter vom Krisengebiet entfernt als etwa Kommunen im östlichen Teil unserer Republik. Dennoch ist es gut, auch hier Bescheid zu wissen. Denn Hilfe für Geflüchtete – egal von woher – geht uns alle an!